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Kachelmann räumt mit Wetter-Lügen auf
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Jörg Kachelmann räümt gleich einmal mit vier Wetter-Lügen auf.

 „Der Mond hat nichts mit dem Wetter zu tun. Lasset ab von dem Aberglauben.“ Physikalisch gesehen sei das spezifische Gewicht der Luft zu klein im Vergleich zum Wasser. Außerdem müsste sich dann auf der ganzen Welt das Wetter zur gleichen Zeit ändern, unterstrich Kachelmann den Unsinn solchen Mond-Glaubens.

Ebenso wetterte der Wetter-Mann über den Irrglauben über die Hagelflüge. Er verstehe nicht, dass man für etwas Steuergelder ausgebe, was nachweislich nichts bringe. Wenn die kleinen Flugzeuge Chemikalien ausbrächten, dann schade dies zwar nichts, aber es nutze auch nichts. „Selbst riesige Verkehrsmaschinen werden sachgerecht zerlegt, wenn sie durch Gewitterwolken fliegen.“ Ein kleiner Flieger am Rande der Wolke könne da nichts ausrichten. „Die sagen dann meistens: Ja, wenn wir nicht geflogen wären, wäre es noch viel schlimmer gewesen“, bleibt Kachelmann bei seiner Behauptung.

Und auch dem Hundertjährigen Kalender kann Wetter-Moderator nichts abgewinnen. Nach einer Theorie eines fränkischen Klosters aus dem Mittelalter wiederhole sich das Wetter alle sieben Jahre. Ein Geschäftemacher sei clever genug gewesen, das auf hundert Jahre auszudehnen.


Ebensowenig glaubt Kachelmann auch an ein Biowetter. Die Forschung in Sachen Wetter und Gesundheit sei noch ganz am Anfang. „Gefährlich ist so ein Schwachsinn wie Biowetter dann, wenn vor allem ältere Leute lesen, dass heute Rheuma-Wetter ist und sie dann Rheuma haben.“

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. September 2006 um 15:03 Uhr
 

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