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Kall - Es war einer der größten und teuersten Feuerwehreinsätze seit Jahren in der Gemeinde Kall: Das Hochwasser, das am 27. und 28. September dieses Jahres große Schäden in der Kaller Ortsmitte anrichtete, beschäftigte am Dienstagabend den Kaller Hauptausschuss. Der beschloss eine außerplanmäßige Aufstockung des Budgets „Feuerwehr“ um zunächst 15 000 Euro auf 57 500 Euro. Um die Masse der erforderlichen Hilfsleistungen während der großen Flut zu bewältigen, hatte die Feuerwehr auf überörtliche Hilfe aus dem Kreis Düren zurückgreifen müssen. Über Stunden hinweg waren Wehren aus Kall, Sistig, Wahlen, Schleiden, Hellenthal, Kreuzau, Vettweiß, Nörvenich, Linnich. Titz, Jülich und Aldenhoven im Gebiet der Gemeinde Kall tätig gewesen. Ohne Zuschüsse Obwohl die Feuerwehrangehörigen ehrenamtlich arbeiteten, entstanden der Gemeinde Kall hohe Kosten durch Lohnersatzleistungen, Fahrzeuge und Material. In der Sitzungsvorlage wurde darauf verwiesen, dass man die Geschädigten nicht an den Kosten beteiligen könne und Zuschüsse nicht zu erwarten seien. Feuerwehrsachbearbeiter Alois Poth hatte die zu erwartenden Kosten für den Mega-Einsatz mit bis zu 25 000 Euro beziffert. Diese zusätzlichen Ausgaben, so Bürgermeister Hans Kaiser, könne die Gemeinde nicht aus dem vorhandenen Budget von 42 500 Euro finanzieren. Um eingehende Forderungen begleichen zu können, solle man zunächst eine überplanmäßige Ausgabe von 15 000 Euro einstellen. Wenn das nicht reiche, müsse man eventuell noch einmal nachlegen. Im Namen des gesamten Rates der Gemeinde Kall dankte Kaiser den Einsatzkräften der Feuerwehr, die nicht alles, aber das schlimmste hätten verhindern können. Die Helfer hätten bis zur Erschöpfung gegen die Wassermassen angekämpft. Viele Häuser in der Ortsmitte seien vom Hochwasser betroffen gewesen, es seien enorme Schäden entstanden. Er als selbst betroffenes Hochwasseropfer könne ein Lied davon singen. Für den Ausschuss war es deshalb keine Frage, der Aufstockung des Budgets um 15 000 Euro zuzustimmen. Quelle: Ksta
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