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Ein Tornado der Stärke zwei bis drei streifte am Sonntagabend den 13.05.2007 gegen 19 Uhr unsere Wetterstation mit mehr als 200 km / h. Der Tornado war ca 3-4 km entfernt. Auf bis zu zwei Kilometern Breite von Hellenthal-Hahnenberg bis Kall-Urft eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Sistig traf es am schlimmsten. Unmittelbar nach dem Sturm formulierte ein Augenzeuge seine Eindrücke. Karl Vermöhlen, SPD-Ratsherr aus Sistig, setzte sich noch unter dem unmittelbaren Eindruck des Geschehens und fasste seine Eindrücke so zusammen: „Am Sonntagabend zog gegen 19 Uhr ein lokaler Tornado genau über unser Haus hinweg. Es war furchtbar: Windstille, als das Auge des Orkans über uns war, und dann ging die Welt fast unter. In maximal fünf Minuten war alles vorbei! Unser Dach wurde angehoben und fiel dann wieder zurück; entsprechend ist es total verzogen. Der Dachfirst ist total verbogen und wird nur noch vom ebenfalls total demolierten Blitzableiter gehalten, zahlreiche Dachziegel sind zerstört. Viele Freunde, Nachbarn, Verwandte (...) haben hier tatkräftig mit angepackt. Das war schon toll. Fenster sind eingedrückt worden, Dreck in fast jedem Zimmer. Alte Bäume wurden entwurzelt, unser Gartenhäuschen wurde total abgedeckt. Fenster an der Hinterseite unseres Hauses wurden - obwohl geschlossen - vom Wind einfach eingedrückt. Die Balkontür gegen meine Nase, die entsprechend demoliert aussieht. Dicke Blumenkübel wie nichts umgeworfen und durch die Luft gewirbelt. (...) So gut es ging, haben wir gesichert. Aber wir sind ziemlich fertig.“
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Mai 2007 um 21:11 Uhr |